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Klassische

Massage

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Die klassische Massage – auch schwedische Massage genannt – steht für Wellness und Erholung und kann zahlreiche positive Effekte auf Körper und Geist haben. Besonders die entspannende Rückenmassage hat sich als eine beliebte Methode etabliert, um Muskelverspannungen zu lösen sowie Blockaden im Rückenbereich zu vermeiden. Die richtige Rückenmassage ist jedoch ein komplexer Prozess, der verschiedene Faktoren miteinander vereint, um das Wohlbefinden zu steigern. EMMA SYSTEM verbindet verschiedene Griffe der klassischen Massage in einer Effektorbewegung. 

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Kombinierte Griffe in einer EMMA SYSTEM Effektorbewegung

Die klassische oder Schwedische Rückenmassage umfasst eine Reihe von verschiedenen Techniken, die zusammenwirken, um eine vollständige Erholung zu ermöglichen. Die fünf wichtige Griffe, die die Muskulatur zu lockern und den gesamten Körper zu beruhigen, sind unten aufgeführt. EMMA SYSTEM beherrscht bis auf die Effleurage einen Großteil der weiteren Massagegriffe, die teilweise zur Effizienzsteigerung in einer Effektor-Bewegung kombiniert sind. Die Effleurage kann einen idealer Einstieg und Abschluss der EMMA SYSTEM Massage darstellen, bei dem es einen zusätzlichen menschlichen Kontakt gibt.

1. Effleurage (Streichungen)
Diese sanften, gleitenden Bewegungen werden zu Beginn und zum Abschluss der Massage angewendet, um den Körper zu entspannen und die Durchblutung anzuregen.

 

2. Petrissage (Knetungen)
Hierbei wird die Muskulatur und das Gewebe unter der Haut intensiv bearbeitet, um Verspannungen zu lösen und die Muskulatur zu lockern.

  

3. Friktion (Reibungen)
Bei dieser Technik führst man kreisende Bewegungen mit den Händen auf der Haut aus, um tieferliegende Verspannungen und Verklebungen zu lösen.

  

4. Tapotement (Klopfungen)
Diese Technik umfasst rhythmisches Klopfen mit den Händen, was besonders hilfreich ist, um verhärtete Muskeln oder Muskelkrämpfe zu lösen.

  

5. Vibrationen (Schwingungen) 
Mit dieser Methode erzeugst man schnelle, zittrige Bewegungen, um verspannten Muskeln eine sanfte Entspannung zu bieten und die Muskeldurchblutung zu fördern.

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Evidenz bei Entspannung, Muskellockerung, Lymph- und Fettregulation, Immunsystem ...

EMMA SYSTEM überzeugt mit wissenschaftlich gestützter Wirkung: Studien belegen die positiven Effekte von klassischer Massage auf Entspannung, Muskellockerung sowie die Unterstützung von Lymph- und Fettregulation. Zudem kann sie das Immunsystem stärken und das allgemeine Wohlbefinden fördern. Untenstehend finden Sie weiterführende Erläuterungen.

ENTSPANNUNG

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Die Klassische oder Schwedische Massage hat positive Auswirkungen auf Entspannung und allgemeines Wohlbefinden. Der Mechanismus umfasst mehrere physiologische und neurologische Prozesse, die direkt auf das zentrale Nervensystem wirken.  Studien zeigten die Förderung der  Aktivität des parasympathischen Nervensystems. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Aktivierung des Vagusnervs, der eine Schlüsselrolle bei der Regulierung des autonomen Nervensystems spielt und mit der Reduktion von Stresshormonen wie Cortisol und der Erhöhung von Endorphinen und Serotonin in Verbindung steht. Dies führt zu einer spürbaren Senkung des Stressniveaus und einer Förderung der inneren Ruhe.

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Die Klassische oder Schwedische Massage  verstärkt die Alpha-Wellen im Gehirn, die mit einem Zustand entspannter Wachsamkeit assoziiert werden. Alpha-Wellen sind besonders stark bei entspannten, aber wachen Zuständen und treten häufig während meditativer oder entspannender Aktivitäten auf. Dieser Zustand fördert nicht nur die Entspannung, sondern auch die geistige Klarheit und das allgemeine Wohlbefinden. Zusätzlich zu den neurophysiologischen Effekten auf das Gehirn wird durch die Massage auch die Blutzirkulation verbessert, was die Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff und Nährstoffen fördert und somit eine weitere Grundlage für die Förderung von Entspannung und mentaler Erholung bietet. Die mechanische Stimulation der Haut und des Muskelgewebes während einer Massage setzt auch Endorphine und Oxytocin frei, was zu einem Gefühl von Wohlbefinden und tiefer Entspannung beiträgt.

MUSKELLOCKERUNG

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Die Klassische oder  Schwedische Massage hat nachweislich positive Auswirkungen auf die Muskelentspannung und die Verbesserung der Blutzirkulation. Die mechanische Stimulation des Muskelgewebes hilft, Verspannungen zu lösen, die Muskulatur zu lockern und den Blutfluss zu steigern. Dies unterstützt die Versorgung der Zellen mit Nährstoffen und Sauerstoff, was zu einer beschleunigten Relaxation und Regeneration beiträgt. Besonders bei Menschen mit chronischen Muskelverspannungen oder stressbedingten Beschwerden wie Nacken- und Rückenschmerzen kann die schwedische Massage eine wertvolle Unterstützung bieten.

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1.Gesunder Muskel: Muskel in entspanntem Zustand, Blutgefäße sind weit geöffnet, ausreichende Sauerstoff- und Nährstoffversorgung des Muskels 

2.Angespannter Muskel: Muskel zieht sich bei aktiver Anspannung zusammen, Blutgefäße werden innerhalb des Muskels komprimiert 

3.Blutgefäße zusammengepresst: Durch Muskelanspannung wird Blutfluss durch verengte Blutgefäße eingeschränkt,  kann Sauerstoff- und Nährstoffversorgung beeinträchtigen, schlechtere Entsorgung der Abfallstoffe

4.Verschlechterung Blutfluss: Reduzierte Blutzirkulation verschlechtert Versorgung des Muskels mit wichtigen Ressourcen, Ansammlung von Stoffwechselabfällen, Beeinträchtigung Muskelregeneration und -funktion.

5. Akkumulation von Fatigue-Faktoren: Mit der Zeit Ansammlung von "Erschöpfungsprodukten" (Laktat, andere Stoffwechselprodukte), die als Fatigue-Faktoren zu einer zunehmenden Ermüdung führen, die Stress auf den Muskel erhöhen und seine Leistungsfähigkeit beeinträchtigen

6. Entwicklung Muskelsteifheit und Schmerz Ansammlung von Erschöpfungsprodukten und reduzierte Blutzufuhr führen zu Muskelsteifheit und Schmerz. Hinweis auf Überanstrengung oder anhaltende Muskelverspannungen, häufige Folge von wiederholten oder intensiven Muskelanspannungen 

LYMPHDRAINAGE & FETTREGULATION

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Massage kann die Freisetzung von Stresshormonen, wie Cortisol, reduzieren und so den Körper in einen Zustand versetzen, der förderlich für die Fettverbrennung ist. Höhere Cortisolspiegel sind häufig mit einer Erhöhung des Körperfetts, insbesondere im abdominalen Bereich, verbunden. Eine Massage, die das parasympathische Nervensystem aktiviert, hilft, diese negativen Auswirkungen zu minimieren und fördert einen gesunden hormonellen Zustand, der die Lipidregulation unterstützt. Ein weiterer Mechanismus zur Beeinflussung der Körperfettverteilung ist die Verbesserung der Lymphzirkulation. Eine gesteigerte Lymphdrainage kann zur Reduktion von Flüssigkeitsansammlungen und Schwellungen führen und den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen. Durch die Förderung eines gesunden Lymphsystems wird zudem die Fähigkeit des Körpers zur Entgiftung unterstützt, was sich indirekt auf die Körperzusammensetzung auswirken kann.

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Die wichtigsten Lymphgefäße im Rücken sind die lumbalen Lymphgefäße, die Lymphe aus den unteren Rückenmuskeln und der unteren Körperhälfte ableiten, sowie die thorakalen Lymphgefäße, die für die Lymphdrainage aus dem oberen Rücken, dem Nacken und den oberen Extremitäten verantwortlich sind. Diese Gefäße bilden das Ductus thoracicus, der größte Lymphgang im Körper, der die Lymphe aus dem Rücken und anderen Körperteilen in die linke Schlüsselbeinvene abführt, wo sie in den Blutkreislauf zurückgeführt wird. Durch die Förderung eines gesunden Lymphsystems wird zudem die Fähigkeit des Körpers zur Entgiftung unterstützt, was sich indirekt auf die Körperzusammensetzung auswirken kann. Das Lymphsystem spielt auch für die Funktion des Immunsystems eine wichtige Rolle (siehe unten Klassische Massage und Immunsystem).

IMMUNSYSTEM

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Der Vagusnerv hat eine direkte Verbindung zur Immunantwort und spielt eine entscheidende Rolle bei der Verringerung entzündlicher Prozesse im Körper. Durch die Förderung des parasympathischen Nervensystems trägt die Massage dazu bei, die Produktion von Stresshormonen wie Cortisol zu senken, die in hohen Konzentrationen das Immunsystem schwächen können. Eine Reduktion von Cortisol verbessert die Funktion von Immunzellen (T-Zellen, natürlichen Killerzellen (NK-Zellen), die für die Bekämpfung von Infektionen und Krebszellen verantwortlich sind. Außerdem hat sie Auswirkungen auf die Zirkulation (Transport von weißen Blutkörperchen und andere Immunzellen) und den Lymphfluss, der für die Entsorgung von Toxinen und überschüssiger Flüssigkeit aus dem Gewebe, was die körpereigene Abwehr stärkt.

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Ein weiterer bedeutender Mechanismus, durch den Klassische bzw. Schwedische Massage das Immunsystem beeinflusst, ist die Erhöhung von Endorphinen und Serotonin, die während der Massage freigesetzt werden. Diese Neurotransmitter wirken nicht nur stimmungsaufhellend, sondern haben auch entzündungshemmende Eigenschaften, die das Immunsystem unterstützen und Entzündungen hemmen. Endorphine sind körpereigene „Wohlfühl“-Substanzen, die im Gehirn und im Nervensystem produziert werden. Sie sind für das allgemeine Gefühl von Freude und Wohlbefinden verantwortlich. Der Vagusnerv beeinflusst die Endorphinproduktion direkt durch seine Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem. Bei der Aktivierung des Vagusnervs wie durch Klassische bzw. Schwedische Massage wird die Freisetzung von Endorphinen in Bereichen des Gehirns wie dem limbischen System und den Hypothalamus angeregt.

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