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Lichttherapie

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Gezielte Lichtspektren beeinflussen über die Netzhaut neuroendokrine Regelkreise und modulieren den zirkadianen Rhythmus sowie neurovegetative Prozesse. Je nach gewähltem Protokoll – beruhigend, aktivierend oder ausgleichend – wird die externe Lichtstimmung an die Massage angepasst und unterstützt so gezielt Entspannung, Regeneration oder Revitalisierung.  Lichttherapie ist eine evidenzbasierte Methode, die auf den Prinzipien der Photobiomodulation basiert – also der gezielten Beeinflussung biologischer Systeme durch Licht im sichtbaren und nahinfraroten Spektrum. Spezifische Wellenlängen (z. B. blaues Licht bei 470 nm, rotes Licht bei 630–670 nm oder Nahinfrarot bei 810–850 nm) interagieren mit photoreaktiven Molekülen wie Cytochrom-C-Oxidase in den Mitochondrien. Dies führt zu einer verbesserten ATP-Produktion, Reduktion oxidativen Stresses und Modulation entzündlicher Prozesse.

Darüber hinaus wirkt Licht über das visuelle System auf den suprachiasmatischen Nukleus (SCN) im Hypothalamus – das zentrale Steuerzentrum des zirkadianen Rhythmus. Je nach Lichtspektrum und Intensität kann die Lichttherapie somit zur Stabilisierung des Schlaf-Wach-Zyklus, zur Reduktion von Stresshormonen (z. B. Cortisol) und zur Ausschüttung stimmungsaufhellender Neurotransmitter wie Serotonin beitragen. Das EMMA SYSTEM nutzt diese Effekte gezielt zur Unterstützung entspannungsfördernder oder aktivierender Massageprogramme durch externe Lichtquellen.

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